Friedrich Schillers "Die Räuber" sind in einer zeitlosen Welt angesiedelt. Zwei ungleiche Brüder, jeder allein in seiner Rebellion gegen den Vater und gegen die Gesellschaft. Die Fragen sind seit damals immer die gleichen geblieben. Rebellieren? Wogegen? Kämpfen wofür? Welche Mittel sind die richtigen? Ein Stück über eine irrlichternde, orientierungslose Generation. Aus persönlichen Motiven werden, fast ungewollt, politische Konflikte. Die Moral geht verloren auf dem Weg in eine unbestimmte Zukunft. Der Abend endet nicht mit Schiller sondern mit einem Zitat von Heiner Müller: "Ich war ein Held mein Ruhm gewaltig, …, ich habe mein Leben vertan."
Die Räuber, 2015/16
Landestheater Rudolstadt
Bühnenbild
Die Räuber, 2015/16
Landestheater Rudolstadt
Bühnenbild
BESETZUNG
Johannes Geißer, Günther Sturmlechner, Laura Bettinger, Hans Burkia, Verena Blankenburg, Markus Seidensticker, Marcus Ostberg, Jochen Ganser, Joachim Brunner, Tino Kühn
TEAM
Regie
Ulrike Müller
Bühnenbild
Jan Lehmann
Dramaturgie
Udo Eidinger
Musik und musikalische Einrichtung
Thomas Voigt